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Sorry Fans, wieder mal etwas spät, dafür aber besonders ausführlich.
Was soll man sagen? Ich meine, alle die dabei waren, haben etwas Historisches erlebt. Teilnahme am Final Four des europäischen Challenge Cup. Hand auf´s Herz, wer hätte dies vorher erwartet? Bis zum Viertelfinale vielleicht auch ein wenig Losglück, aber dann mit Ankara einen der ganz hohen Favoriten ausgeschaltet (wir berichteten). Deshalb darf man die Teilnahme an den Endspielen auch getrost als verdient bezeichnen. Natürlich war bei uns die Vorfreude entsprechend. Wir – das waren neben den „üblich Verdächtigen“ wie Günter, Hans und meine Wenigkeit, auch Astrid, Rosita, und Thomas. Von „offizieller“ Seite waren Günter Trotz und natürlich unser Manager, Kaweh Niroomand, nebst Ehegattin Jutta mit von der Partie. Am Vorabend des Abfluges meldete sich noch, zu meiner wirklich großen Freude, der langjährige Geschäftsführer unseres Hauptsponsors Berlin Recycling, Rainer Kröger bei mir und fragte nach, ob und wie wir nach Perugia reisen. Natürlich reisen wir, war die Antwort und kurz entschlossen war dann auch er dabei.
So trafen sich am Samstagmorgen 11 wackere SCC-Fans in Tegel, um nach Rom zu starten. Bis dahin alles glatt, doch dann nahm uns ein wenig die italienische Mentalität in den Griff. Diejenigen, die ihre Koffer aufgegeben hatten, mussten erstmal eine nicht unerhebliche Zeit auf dieselbigen in Rom warten. Diejenigen, die mit Handgepäck unterwegs waren, wurden schon mal vorgeschickt an den Mietwagenschalter, um den am Vortag noch telefonisch zugesagten 9-Sitzer in Empfang zu nehmen. Für die beiden restlichen Mitreisenden sollte halt ein Kleinwagen dazu geordert werden. Nun ja, was uns am Vorabend da zugesagt wurde, ist leider unklar geblieben, auf jeden Fall hieß es gestenreich: „No Busse“. Also schön, dann eben zwei normale Autos; dass ist aber nun nicht so einfach, wie man denken sollte. Nur der Gott der Autovermieter weiß wohl, warum es letztendlich 70 (siebzig!!!) Minuten gedauert hat, bis wir die ersehnten Schlüssel hatten. Nun also mit insgesamt drei PKW ab in Richtung Perugia. Auf halber Strecke dann Sperrung der Autobahn; ein Gasrohr war ausgelaufen. Ein klein wenig wurden wir nervös. War unbegründet, rechtzeitig erreichten wir unser Ziel, ein außerhalb der Stadt befindliches Hotel, in dem alle drei Gastmannschaften untergebracht waren.
Wir begrüßten unser Team, es folgte fangerechtes Umziehen und die entsprechenden Einstimmungsbierchen an der Hotelbar. Dann mit dem Mannschaftsbus zur Halle. Vom Aussehen her erinnerte diese eher an einen Flugzeughangar, die Akustik stellte sich als Katastrophe dar. Nichts gegen Freddie Mercury, aber das immer wieder zelebrierte „We will Rock You“ ließ einen das Gehirn schmerzen. Zumindest war der Inhaber des Hallenbistros bald unser Freund, so gute Gäste hatte er schon lange nicht mehr. Dies honorierte er dann auch mit vielen großen Tüten Chips, die er bei jeder Bierrunde als kostenlose Zugabe auf das Tablett packte.
Hier konnten wir dann auch die weiteren Berliner Fans begrüßen, die auf anderen Wegen das Ziel Perugia erreichten. Dies waren neben den Spielerfrauen Skach, Krystof und Holschen, auch Vater Galandi und beide Elternteile Holschen. Somit waren wir nun fast zwanzig wackere SCCér, die aber gegen die Fans von Perugia nur zeitweise eine Chance hatten. Zwar waren nur gut tausend Zuschauer zugegen, doch die akustische Wand der „Nguastiti“ war fast undurchdringlich. Das Ganze wurde unterstützt durch einen riesengroßen Lautsprecher, der per Funkmikrofon bedient wurde, einem unermüdlichen „Einpeitscher“ per Megaphon und einige Trommler, die fast keine Sekunde Pause einlegten.
Betonen müssen wir aber, dass dies alles doch unter absoluter Fairness ablief. Nach dem Spiel trafen wir uns zu einem gemeinsamen Gruppenbild und so einige nette Gespräche wurden geführt. Zum Spiel selbst ist zu sagen, dass die Mannschaft von Perugia eine Klasse für sich war. Unser Team spielte eine gute Partie, hatte aber einfach keine Chance. Ausnahme war der dritte Satz, als es unsere Jungs bei einer 24:21-Führung leider nicht schafften, den Satzball zu verwandeln und dann doch noch mit 24:26 den Kürzeren ziehen mussten.
Unsere gute Laune wurde nur ganz wenig getrübt. Nach Rückkehr in das Hotel und dem gemeinsamen Abendessen mit der Mannschaft, enterten wir Fans die Hotelbar, an der uns schon bald Sonderpreise eingeräumt wurden. Der Grund blieb uns unklar, wahrscheinlich waren wir einfach nur nett.
Alle waren sich dann einig, dass die Bronzemedaille beschlossene Sache ist. Am Sonntag ging es dann schon gegen Mittag in die Halle, wo uns wieder ein schon bekannter, dröhnender Queen-Song empfing. Dass das Bistro noch geschlossen war, schockte uns nur kurz. Ohne großes zögern nahmen wir die Sache selbst in die Hand und eröffneten eigenhändig die Bar. Der eiligst herbeigeeilte Inhaber lächelte und wedelte schon wieder mit den Chipstüten, welche wir aber diesmal ausnahmslos ignorierten. Da zu Spielbeginn um Platz 3 dann nur ca. 150 Zuschauer anwesend waren, konnten wir uns als Fans diesmal gut in Szene setzen und wurden dabei erfreulicherweise von einigen Perugia-Fans unterstützt, mit denen wir ja am Vortag Freundschaft schlossen. Dies half uns, gegen zahlenmäßig ebenbürtige Fans aus Liberec.
Das Ergebnis ist bekannt. Obwohl der erste Satz abgegeben wurde, hatte man eigentlich nie das Gefühl, dass es schief gehen könnte. Ein wiederum sehr harmonisch agierendes Team des SCC gewann verdient die ersehnte Bronzemedaille. Bei der anschließenden Ehrung konnten wir dann so richtig „die Sau raus lassen“ und einige sehr schöne Erinnerungsfotos schießen. Im Finale unterstützten dann wir wiederum die Fans von Perugia, was großen Spaß bereitete. Großer Jubel nochmals unsererseits bei der Siegerehrung, als Martin Krystof als bester Libero des Final Four ausgezeichnet wurde und Hildalgo (Kuba) als bester Scorer des Turniers geehrt wurde.
Am Abend verzichteten wir dann auf das Abendessen im Hotel und ließen uns in die Altstadt fahren. Perugia liegt hoch auf einem Berg und die Fahrt dort hinauf war ein sehr sehenswertes Erlebnis. Oben angekommen, folgte ein kleiner Altstadtbummel und dieser endete dann natürlich in einem urgemütlichen Restaurant, wo bei Speis und Trank der Erfolg nochmals ausgiebig gefeiert wurde.
Während die Mannschaft am Montagvormittag noch in Perugia verweilte, um sich dann am Nachmittag auf den direkten Weg nach Stuttgart zu begeben, wo am Mittwoch das Playoff-Spiel gegen Rottenburg wartete, fuhren wir Fans am Morgen wieder Richtung Rom. Ohne große Probleme, jedoch mit einigen Komplikationen bei der Suche nach der Mietwagen-Rückgabestelle. Ein letztes italienisches Bier und zurück ging es in die Heimat. Dort angekommen war man sich einig, einen geglückten Fanausflug mitgemacht zu haben.
Inzwischen hat uns ja der Alltag wieder ein, nach dem geglückten Sieg gegen Rottenburg, folgen nun die sicherlich dramatischen Halbfinalspiele gegen Friedrichshafen. Es wäre natürlich mehr als toll, wenn ich auch von diesen Reisen möglichst viel Positives berichten dürfte. Dann eventuell mal etwas zeitnaher als diesmal? Ich werde mich bemühen!!!!!
Euer 7.Mann Bernd




























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Also dann los mit der Lufthansa nach Ankara. 90 Minuten vor Abflug bin ich am Flughafen. Der Flug ist gestrichen. Um den Anschlussflug zu bekommen müssen wir einen Flieger früher nehmen. Bernd ist noch auf dem Weg, schafft es aber noch rechtzeitig. In München alles vernebelt, der Flug in die Türkei geht eine Stunde später, könnte knapp werden. Der Pilot gibt sein Bestes und holt noch eine halbe Stunde ein. In Ankara nehmen wir eine Taxe zum Mannschaftshotel. Leider gibt es 2 Hotels mit dem gleichen Namen. Ratet mal zu welchem Hotel wir gefahren wurden. Wir rufen Matthias an und haben Glück, der Mannschaftsbus fährt eine halbe Stunde später als geplant in die Halle. Im Hotel angekommen, kurze Begrüßung, umziehen und dann ab mit der Mannschaft zur Spielstätte. Eine toller Komplex mit Internat und Volleyballhotel anhängig nur, leider noch nicht ganz fertig gestellt. Die Halle fasst 6000 Zuschauer. 2 Drittel wurde abgehangen, in dem übrig gebliebenen Drittel das Spielfeld, quer, sodass die Spieler immer gegen die Beleuchtung spielen mussten. Wir sicherten uns rechtzeitig einen guten Platz in dem Glauben die Halle wird voll. Große Enttäuschung, es waren maximal 500 Besucher da, inklusive jeder Menge Polizei und Ordnungskräfte. Offiziell wurden 1000 angegeben, der Tagesspiegel schrieb heute von 6000 Besuchern, was natürlich vollkommener Blödsinn ist. Nun gut, Bernd und ich also gegen 500. Im 1. Satz agierte unser Team souverän und erspielte sich sofort einen 4 Punkte Vorsprung. Eine souveräne Annahme, sehr guter Block und Angriff haben nie einen Zweifel aufkommen lassen. Herausragend waren unsere Aufschläge, nicht ein einziger Fehlversuch im 1. Satz. Die türkische Fanunterstützung hielt sich von der Lautstärke in Grenzen, wir zwei waren dominant. Der 2. Satz lief nicht ganz so gut. Ankara konnte sich bis zur 2. technischen Auszeit einen 5 Punkte Vorsprung erspielen. Durch eine tolle Aufschlagserie, 5 Punkte dank Spiro, konnten wir noch ausgleichen. Dann riss kurzzeitig der Faden und Ankara gewann zu 19. Die türkische Unterstützung wurde nun lauter, Bernd und ich nervöser. Hätten wir nicht werden brauchen. Was unser Team in den nächsten beiden Sätzen ablieferte war aller Ehren wert. Wieder bombensichere Annahme und ein sehr gut Bälle verteilender Jaro. Ebenfalls Klasse, Block und Feldabwehr. Was unser Libero Martin noch alles vom Boden gekratzt hat, toll. Über die Leistungen unserer Angreifer spricht wohl das Ergebnis, Spiro und Cuba boten eine Glanzvorstellung. Mitte des 3. Satzes wurde auch die Unterstützung der Heimmannschaft, abgesehen von Pfiffen und Buhrufen bei unseren Angaben, fast eingestellt. Ohne Übertreibung kann gesagt werden das Bernd und ich die Halle im Griff hatten. Dann war Schluss. Großer Jubel bei der Mannschaft und dem \"Fanblock, die Sensation war perfekt. Kurzes verschnaufen in der Halle, dann ab ins Hotel zum Abendessen und einer kleinen Feier. Die Mannschaft hatte dann FREI BIS ZUM MITTAGESSEN DES NÄCHSTEN TAGES..... Da wir zur Verschwiegenheit verpflichtet worden sind entfällt jeder weiterer Kommentar. Ja, so war das also. Ein Erlebnis der besonderen Art. Bernd und ich haben es nicht bereut diese Strapazen auf uns zu nehmen. An dieses tolle Spiel werden wir uns noch lange erinnern. Als Nachtrag sei noch gesagt, wir sind dann mit der Mannschaft zurückgeflogen. Da unser Flug aus Ankara zu spät losging haben wir natürlich den Anschlussflug nach Berlin verpasst. Gegen 20:30 Uhr sind wir aber alle wohlbehalten und glücklich in der Heimat angekommen.
Liebe Grüße an alle SCCler Bernd und Günter |
Am Mittwoch war es soweit, der 1. Auftritt unserer Mannschaft auf europäischer Bühne. Der Weg führte nach Hartberg in Österreich, ca. 130 km von Wien entfernt. Bernd, Hans und ich hatten das Spiel schon weit im Vorfeld geplant. Eine Stunde Flug von Berlin nach Wien und 1 1/2 Stunden Fahrt mit dem Auto, schon waren wir vor Ort. Hartberg ist ein kleiner, wirklich schöner, Ort in der Steiermark. Bei der Parkplatzsuche lief uns ein Teil der Mannschaft, bei ihrem nachmittäglichen Spaziergang, auch schon über den Weg. Kurzes Hallo und dann ab ins Hotel. Da wir noch Zeit hatten, entschlossen wir uns noch 2 Runden Skat zu spielen. Hier zeigte sich wieder einmal die Zuverlässigkeit von Bernd. Er belegte, in beiden Runden, einen souveränen 3. Platz. Hans wurde vor- und ich drittletzter. 18:15 Uhr ab mit der Mannschaft in die Spielhalle. Dort wurden wir sehr herzlich aufgenommen und sofort mit einem VIP Band ausgestattet. Vielen Dank an den Manager von Hartberg, Markus Gaugl. Sehr überrascht hat uns die Gastfreundschaft in der, mit 1200 Zuschauern, überfüllten Halle. Wir haben viele, äußerst angenehme, Gespräche mit den Menschen dort geführt. Auch hier noch einmal, vielen Dank, wir haben uns bei Euch sehr wohl gefühlt. Das Spiel lief, wie erwartet, mit energischer Gegenwehr der Hartberger in den ersten beiden Sätzen ab. Bis Mitte der ersten beiden Sätze konnten die Gastgeber mithalten, dann setzte sich unsere Mannschaft ab. Im dritten Satz war die Gegenwehr gebrochen. Nach einem 8:1 Vorsprung unseres Teams war die Luft raus. Letztendlich ein souveräner Sieg, was die 1200 Zuschauer aber nicht abhielt, ihre Mannschaft nach Matchende, frenetisch zu feiern. Nach dem Spiel noch einmal Analyse mit den Hartberger Fans, die übrigens mit über 40 Schlachtenbummlern zum Rückspiel nach Berlin reisen. Am späten Abend waren wir noch mit der Mannschaft in einer Pizzeria und ließen den Tag dort gemütlich ausklingen. Was ich den Lesern dieser Zeilen nicht vorenthalten möchte, ist ein Bericht über den SCC in der lokalen Presse, die haben unser Team wohl richtig eingeschätzt. Ich zitiere. "Zum ersten mal in der Geschichte findet im Zuge das Europacups die internationale Begegnung des TSV Sparkasse Hartberg Volleyball mit den international erfolgreichen Berlinern statt. Das Hinspiel am 2.12., um 20 Uhr bildet den Saison-Höhepunkt. Es wird ein großartiges Volleyballfest werden, denn Berlin ist Weltklasse, und wir erwarten über 1200 Fans. Unsere Burschen werden die großartige Chance, als Außenseiter gegen diese Weltklassemannschaft spielen zu dürfen, auf jeden Fall genießen. Man kann sich auf ein Spiel gefasst machen, wie es Hartberg noch nie gesehen hat!" So lautet der Auszug aus einer Hartberger Zeitung. Endlich einmal eine zutreffende Einschätzung des SCC, grins. |
Bernd und Günter präsentieren das neue "SCC-AUSWÄRTSSPIEL-BANNER":
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Liebe SCC - Freunde,
bei aller Wertschätzung für den SCC und auch wenn wir euch den Malte gönnen: DÜREN LIEGT NICHT - ICH UNTERSTREICHE NICHT ! - IN WESTFALEN, SONDERN IM RHEINLAND !
Das können Bernd Paul und Günther, aber auch die SCC - Fanfreunde, die zum Karneval und zum Beach-Turnier hier waren, bestätigen !
In diesem Sinne bis zum 6.10 In DÜREN / RHEINLAND ! Und viel Erfolg im Challenge Cup gegen die Österreicher !
Perry von den Moskitos Düren |
Hallo Bernd,
ich musste gerade bei deinem Bericht von Rottenburg schmunzeln, da ist uns ja doch einiges entgangen, weil wir nach dem Turnier wieder heingefahren sind.
Es war trotzdem ein tolles Turnier und vorallem super Fans lernte man kennen. Teilweise kannte man euch ja schon, aber doch nicht alle.
Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder klappt und man sich dann bei euch oder ... bei solch einem tollen Event trifft.
Auf meiner Homepage unter www.bronco-petra.npage.de unter - Bluebears - Berichte und Aktivitäten 09/10 - könnt ihr noch meinen Bericht, Bilder udn auch einige Videos anschauen.
Ein dank an Alle, dass es so ein toller Tag war. Naja bis auf deine Schreckminuten: Wo ist meine Tasche? grins
GlG vom Bodensee Petra von den Bluebears |
Hallo Ihr 7. Männer (+Frauen)!
Schön, dass Ihr dabei ward. Uns hat es auch einen großen Spaß bereitet, dieses hervorragend organisierte Turnier mitbestreiten zu können.
Dir lieber Bernd ein herzliches Dankeschön für Deinen tollen Bericht. Du hast damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Deine und Helli's mitternächtliche Aktion wird uns allen wohl noch im Gedächtnis bleiben. Bin mal auf entsprechende Rückmeldzungen aus den "oberen Etagen" gespannt.
Liebe Grüße von den Moskitos
Michael |
SCC ist Deutscher Meister!
Diese Schlagzeile hätte ich mir natürlich sehr gerne für unser Team gewünscht. Aber daraus ist ja leider nichts geworden.
Aber wir als Fanclub dürfen uns seit Samstag mit diesem Titel schmücken. Nach 2007 in Düren und 2008 in Wuppertal, war diesmal der Fanclub „Little Buddhas“ aus Rottenburg, als Titelverteidiger, Ausrichter der 3.Deutschen Fanclubmeisterschaft im Volleyball.

Eines vorab: Die sportlichen Aspekte mal außen vor gelassen, gab es zwei ganz klare Gewinner dieses Turniers.
1. Der riesige Spaß, der alle Beteiligten bis an den Rand der Lachmuskelzerrung brachte.
2. Die einzigartige Volleyball-Freundschaft untereinander
Insgesamt zehn Mannschaften á drei Spieler aus sechs Fanclubs waren dabei. Wir hatten zwei Teams gemeldet, ebenso wie die Moskitos aus Düren, die Bluebears aus Friedrichshafen und die Pirates aus Bad Dürrenberg. Die Hornets aus Wuppertal und der Gastgeber waren mit je einer Mannschaft vertreten.
Unser Team 1, die „hessische Fraktion“ mit Diana, Enrico, Ralf und Anja als Bildreporter reisten am Freitagnachmittag mit dem Auto an. Unser Team 2 aus Berlin mit Kathi, Dirk, Thomas und meiner Wenigkeit als Fan, machten uns mit dem Flugzeug auf den Weg ins Schwäbische.
Am frühen Nachmittag in Stuttgart angekommen, ging es mit dem Leihwagen auf die kurze Strecke nach Rottenburg. Dort wurde erstmal das Hotel belegt und danach erfolgte eine erste Besichtigung des „Tatortes“, wo der Gastgeber mit den Vorbereitungen arg beschäftigt war. Mit Bewunderung sahen wir eine erstklassige Sportanlage, bei der es an nichts zu fehlen schien; dass Ganze auch noch eingebettet in eine wunderbare Landschaft. Direkt neben einer imposanten Fitnesshalle befanden sich zwei Beachplätze, die am Samstag dann den Mittelpunkt des Geschehens darstellen sollten. Natürlich gab es ein erstes Begrüßungsbierchen mit den Rottenburgern, verbunden mit dem neuesten Tratsch aus dem Volleyballgeschehen. Anschließend folgte ein kleiner Stadtspaziergang und das zusammentreffen mit unserem anderen Team. Am Abend konnten wir dann mit einem riesigen Hallo die anderen Mannschaften begrüßen. Diese hatten der Einfachheit halber gleich die Sporthalle als Übernachtungsquartier gewählt, bzw. hatten sich die Dürrenberger direkt neben den Spielfeldern ein großes Zelt aufgebaut, welches als Schlafstätte diente. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass der Abend dann schon mal feuchtfröhlich war und ein neutraler Beobachte es wahrscheinlich nicht für möglich gehalten hätte, dass hier Leute zusammen waren, die am nächsten Tag ein Turnier spielen wollten.

Nun ja, es ging dann aber doch ganz gut. Pünktlich um 10:00 Uhr ging es los. Schon bald kristallisierte es sich heraus, dass die beiden Teams der Pirates und unsere beiden Mannschaften die Spitzenplätze in beiden Gruppen einnehmen würden. Allerdings darf es nicht unerwähnt bleiben, dass alle Mannschaften teilweise tolle Spiele gezeigt haben und jeder mit Eifer und – und dieses ist besonders wichtig – mit einem wahnsinnigen Spaß bei der Sache waren. Was teilweise während der Spiele für Lachsalven über die Spielfelder ging, war einfach phantastisch. Es hat irre Spaß gemacht, dabei zuzusehen.
Es kam, wie es kommen musste, in den beiden Halbfinals spielten dann beide Mannschaften der Pirates Dürrenberg und der 7.Mann des SCC jeweils gegeneinander, was natürlich ein klein wenig Schade war. Unser internes Duell gewann dann Team 1 gegen Team 2. Nachdem alle Platzierungsspiele, die teilweise richtig spannend verliefen, absolviert waren, folgten die Endspiele um Platz Drei und um den Turniersieg. In beiden Fällen hatten wir das glücklichere Ende für uns. Was hierbei, und dies speziell im Finale, von den Akteuren gezeigt wurde, war schon richtig gutes Volleyball. Hut ab auch vor der tollen Leistung der Pirates.
Was nun folgte war natürlich der absolute Höhepunkt des ganzen Turniers. Alle Mannschaften, unabhängig von den Platzierungen, feierten, was dass Zeug hergab. Natürlich verteilten wir so einige „Siegerbierchen“ in die Menge und ich als „Erfolgscoach“ hatte natürlich eine breit geschwollene Brust, was endlich mal die ständige Schwellung, etwas unterhalb dieser, vergessen ließ.
Die Siegerehrung wurde vom 1.Vorsitzenden des TV Rottenburg, Herr Klaus Maier, sehr ansprechend und humorvoll durchgeführt, unterstützt vom Vorsitzenden des Fanclubs „Little Buddhas“, Axel Schunack. Neben den üblichen Pokalen und Medaillen, gab es für alle Beteiligten nette Erinnerungspreise. Die dann folgende Party hat Rottenburg in dieser Form bestimmt noch nicht oft gesehen. Alle Teilnehmer scharten sich um eine große Tischgruppierung und die Anekdoten und Zoten flogen nur so um die Wette. Es witzelte und frotzelte an allen Ecken und zum Glück war genug an Gerstenkaltschale vorhanden, um die strapazierten Mandeln und Stimmbänder zu kühlen. Höhepunkt war bestimmt die gemeinsame Aktion von Helli aus Düren und mir, als wir so gegen Mitternacht die Vereinsmanager der halben Bundesliga telefonisch aus den Betten holten um die äußerst wichtige Frage zu klären, wer sich denn hinter dem etwas zweifelhaften Titel „Tittenelli“ verbirgt. Das anwesende Fanclubvolk krümmte sich vor Lachen und ich möchte fast vermuten, dass bei dem einen oder anderen die Schlüpfer etwas feucht wurden. Letztendlich konnte, es war wohl so gegen 00:45 Uhr, ein Spieler von Evivo Düren (dessen Namen wir höflichst verschweigen wollen) uns überraschen mit der Aussage: „Ich glaube, die kenn ich“! Ob es sich tatsächlich um die gesuchte Person handelte, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Wir brachen dann die Aktion so langsam ab, nicht aber das gemeinsame Feiern. Mir selbst sei bitte verziehen, dass ich nicht mehr genau sagen kann, wann Schluss war, aber es muss doch ziemlich spät (Früh) gewesen sein. Wider Erwarten wachte ich dann doch in meinem Hotelbett auf und nach einem (fast geregelten) Frühstück, ging es auf die Heimreise.

Abschließend möchte ich Dank und Lob sagen, und zwar
- an Axel und alle „Little Buddhas“ für die tolle Ausrichtung des Turniers, der Organisation und das bestellte Klasse-Wetter
- allen Beteiligten der teilnehmenden Fanclubs für dieses einmalige Erlebnis, welches geprägt war durch Freude, Spaß und Freundschaft
- und natürlich den beiden Teams des 7.Mann, die so wacker um den Titel gekämpft haben und die ich selbstverständlich auch noch mal namentlich erwähnen möchte Team 1: Diana Herzer – Enrico Herzer – Ralf Schreyer Team 2: Kathi Grewe – Dirk Mücke – Thomas Kraut
Als amtierender Gewinner sind wir natürlich zur Ausrichtung der 4.Meisterschaft im Jahr 2010 verpflichtet, was wir natürlich auch gerne machen werden. Ob es dann tatsächlich in Berlin sein wird, oder eventuell an anderer Stätte, werden wir noch rechtzeitig klären. In jedem Falle hoffe ich, alle Teilnehmer aus diesem Jahr wieder komplett begrüßen zu können und hätte absolut nichts dagegen, wenn es noch ein wenig mehr werden.
Bis dahin seid gegrüßt von Bernd Paul und dem Fanclub 7.Mann |
Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Fanclubmeisterschaft :):):). War ein super geiler ( aber auch ab und an anstrengender ;)) Tag & das Wetter war ja auch total knallig.
Liebe Grüße vom Bodensee, Jacqueline
P.S. Dankeschön für das ein oder mehrere ausgeteilte "SiegerBier" ....;) |
Hier noch ein Hinweis zu den tollen Tagen in Düren: Eine Vielzahl von Fotos mit den Freunden von "Der 7. Mann" sind unter folgenden Links zu sehen:
Karnevalsumzug
Spiel evivo - SCC
Viel Spass beim Betrachten der Bilder, vor Allem den nach Düren gereisten 7.
Perry von den Moskitos Düren |
Hallo "7. Mann",
die bereits am Samstag angereisten 5, die den Karneval im Rheinland einschl. Umzug in Düren und Rosenmontag in Köln in vollen Zügen genossen haben, sowie die nachgereisten Bernd und Günther befinden sich jetzt wohl auf der Rückfahrt nach Berlin, um den SCC kommenden Sonntag in der Sömmeringhalle wieder wie gewohnt zu unterstützen.
Auch aus Dürener Sicht blieb beim gestrigen Sieg ein Wermutstropfen: Wir haben den Häflern wieder zu Tabellenplatz 1 verholfen - LEIDER ! Aber freiwillig verlieren wollten unsere Jungs dann doch nicht, zumal jetzt ein Wiedersehen in den Play-Offs winkt.
Auf ein Wiedersehen und Kompliment an die 7 nach Düren Gereisten: Es war eine tolle Zeit !
Perry von den Moskitos Düren |
Aus der "Aachener Zeitung"
Mit dem Regenschirm in die Kamelle-Schauer
Düren. Echten Jecken scheint die Sonne aus dem Herzen. Von so einem miesepetrigen Nieselregen lassen sie sich folglich nicht abhalten, den Höhepunkt der Fünften Jahreszeit gemeinsam mit Dürens Prinzenpaar Rolf II. und Petra I. zu feiern.
Etwa 85.000 mehr und weniger kostümierte Närrinnen und Narren säumten nach Angaben der Polizei am Orchideensonntag die Wegstrecke des Karnevalszuges. Die mitgebrachten Regenschirme wandelten sie angesichts der Kamelle-Schauern zu Käschern um. «Das ist einfach unbeschreiblich schön», gab Dürens Prinz eine Einschätzung der närrischen Lage - und gemeinsam mit den Jecken schaffte es Seine Tollität mehr als drei Stunden lang, den grauen Himmel über der Stadt vergessen zu machen.
Schokolade in der Krise
Rund 2000 uniformierte und kostümierte Jecken brachten Süßes unters Volk, 500 Musiker sorgten für Stimmung. 24 Motiv- und Komiteewagen schaukelten durch das Geschehen; auf einem thronte kamellewerfend Kinderprinz Tobias. Ob des regnerischen Wetters blieb jedoch ein Großteil der traditionell teilnehmenden Evivo-Volleyballer dem Treiben fern. «Ich will nicht riskieren, dass sich vor dem Spiel gegen Berlin am Dienstag jemand erkältet», sagte Trainer Sven Anton. Die Evivos zeigten dennoch Flagge - zusammen mit den Moskitos und Fans des SCC Berlin.
Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise hatten viele Zugteilnehmer offenbar beschlossen, beim Wurfmaterial den Anteil tröstender Schokolade zu erhöhen und auch lebenspraktische Dinge zu kamellisieren. So warfen sie unter anderem mit Blick auf die wachsende Gruppe der Heimwerker «Munition» für Heißklebepistolen und Kassetten mit erbaulichen Liedern der «Kelly Family». Ziemlich jeck, der Karneval.
Der LINK dazu !
Unh hier noch einige Bilder:

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Ein ganz besonderes Highlight in unserer Fanclub-Historie steht an. Unsere Freunde vom Evivo-Fanclub "Moskitos" haben uns eingeladen, am traditionellen Karnevalsumzug in Düren teilzunehmen. Terminlich liegt das natürlich sehr günstig, da unser Team ja am Dienstag zum Spiel in Düren antreten muss.
Sieben wackere Volleyball-Verrückte vom Fanclub "7.Mann" werden also Sonntag als Jecken im Umzugstreck des Evivo Düren, nebst Fanclub Moskitos, mitlaufen. Selbstverständlich haben wir uns ein wenig vorbereitet und hoffen, uns dieser Einladung auch würdig erweisen zu können.
Schon jetzt rufen wir unseren Freunden aus Düren ein herzliches Alaaf entgegen. Am heutigen Samstag geht es los, per Bahn nach Düren. Mich soll doch der Teufel holen, wenn wir auf der Hinfahrt nicht eventuell schon mal ein kleines Bierchen kosten werden. Am Sonntag ist dann der große Tag; gemeinsam mit den Moskitos werden wir hoffentlich in den Straßen von Düren ein großes Fest feiern (Kamellen schmeißen inklusive). Am Montag zum Rosenmontagszug nach Köln, am Dienstag dann haben wir hoffentlich noch genug Kondition, um unser Team zum Sieg zu schreien, trommeln, rasseln etc. Sollte unsere Leber dann am Mittwoch noch intakt sein, dann werden wir uns vorsichtig auf die Heimreise begeben.
Liebe Moskitos; wir freuen uns schon riesig auf diesen Event und sagen schon mal von dieser Stelle ein ganz herzliches "Danke Schön", dass wir dabei sein dürfen. Die Berliner Fans möchten wir bitten, gedanklich bei uns zu sein und uns im Geist zu unterstützen. Wir wollen schließlich Berlin keine Schande machen.
ALAAF!!!!!! |
Lieber Mirko!
Wir bitten um Verständnis, dass wir auf Deine Frage hin keine Aussage machen. Erstens kennen wir Jürgen zu wenig, um uns ein Urteil zu erlauben, und zweitens denken wir, dass es uns nicht zusteht, irgendein Statement zur Arbeitsqualität abzugeben. Hier aus der Ferne sowieso nicht, dass sollten nur direkt Beteiligte tun.
Lieben Gruß nach Friedrichshafen |
Hallo liebe Berliner, viele grüsse aus friedrichshafen!! ich möchte von euch gerne wissen, wie ihr die fanarbeit des Fanbeauftragten des vfb friedrichshafen haltet. ich möchte gerne eine ehrliche antwort. viele in friedrichshafen denken er würde eine sehr gute arbeit machen, aber mich täte es interessieren wie das andere fanclubs aus der bundesliga sehen.
ich danke im vorraus mfg mirko hommel |
Ich, vom Fanclub VFC Netzinos e.V., begleite den SCC nun auch schon ein paar Spiele. Und ich muß sagen das es bei euch, bzw mit euch, einfach nur Spaß macht. Eine regionale Fangemeinschaft ist entstanden und die beiden Teams, die A10-Netzhoppers und der SCC, konnten davon profitieren. Warum? Weil wir uns schon gegenseitig unterstützt haben - nein wir spielen nicht mit, aber wir sind laut!!!!! UND DAS SOLLTEN WIR AUSBAUEN!
Dem 7.Mann vom SCC wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr und weiterhin sportliche Erfolge (nur nicht gegen die Netzhoppers), aber den Meistertitel wünsche ich Euch! Oder Uns?! 2009 sehen wir uns wieder!
Liebe Grüße Mario von den Netzinos |
Vielleicht ist es für den Einen oder Anderen uninteressant, von meinen Auswärtsspielen zu lesen, zumal dies ein wenig den Eindruck der "Selbstdarstellung" erweckt. Da ich jedoch von verschiedener Seite darum gebeten wurde, davon ein wenig zu schreiben, komme ich dem natürlich gerne nach.
Sicherlich könnte ich hier eine Vielzahl von schönen, unschönen, aufregenden und enttäuschenden Erlebnissen schildern, dies würde aber mit Sicherheit den Rahmen sprengen. Viele kleine, oder auch größere, Anekdoten von verpassten Zügen, umgebuchten Flügen und Spielverlegungen würden dazu gehören. Es überwiegen jedoch die angenehmen Randerscheinungen; nette und lockere Gespräche mit den Spielern, Trainern und Betreuern, auch mit denen der jeweiligen Gegner. Viele lustige und teilweise unvergessliche Erlebnisse. Besonders zu erwähnen sind die fast ausschließlich positiven Zusammenkünfte mit den Fans der anderen Vereine, hier haben sich inzwischen feste Freundschaften entwickelt, die ich nicht mehr missen möchte. Ohne andere Fangemeinschaften zurücksetzen zu wollen, möchte ich die tolle Freundschaft mit den "Moskitos" aus Düren erwähnen. Mit diesem verrückten Haufen macht es einfach immer wieder Spaß, zusammen zu sein. In Sachen Stimmung ist aus meiner Sicht sowieso Düren führend in Deutschland. Aber auch die Fahrten nach Unterhaching, Wuppertal, Eltmann etc. etc. brachten immer wieder schöne Erlebnisse und dementsprechend angenehme Erinnerungen.
Etwas Statistik
Bei den 100 Spielen konnte ich 69 Siege feiern und musste 31 Niederlagen betrauern. Die Spiele führten mich in 31 verschiedene Städte. Die meisten Spiele erlebte ich mit 13 in Unterhaching, gefolgt von Friedrichshafen mit 12 und Wuppertal mit 11 Spielen. Düren, Moers und Leipzig folgen dann mit jeweils 6 Spielen, dann Eltmann mit 5 Spielen. Insgesamt 13 Spiele führten mich ins Ausland, und zwar nach Frankreich, Niederlande, Italien, Österreich, Tschechien und Luxemburg.
Das schönste Erlebnis
Es ist immer schwer Superlative zu finden, aber trotzdem möchte ich hier die beiden Spiele in Friedrichshafen im Playoff-Finale 2004 nennen. Nach dem ersten Spiel in Berlin, welches verloren ging, gaben nicht mehr sehr viele unserer Mannschaft Chancen auf den Titel. Doch die beiden folgenden Spiele (damals war der Modus noch etwas anders als heute) wurden in Friedrichshafen gewonnen, und somit der Grundstein zur Meisterschaft gelegt. An die beiden Abende im Hotel denke ich noch immer mit einer gewissen Gänsehaut zurück.
Die größte Enttäuschung
Auch hier ist es sehr schwer eine Entscheidung zu treffen, möchte dies aber auf zwei Spiele beziehen, die mich ins Ausland führten und beide die Champions League betreffen. Zunächst das Spiel in Treviso. Die italienische Liga hat ja den Ruf absolut fanatische und begeisterte Fans zu haben, und so hatte ich mich auf die tolle Atmosphäre gefreut, von der mir einige erfahrene Spieler auch mehrfach erzählt haben. Wie enttäuscht war ich dann, als wir eine gute Stunde vor Spielbeginn in die Halle von Lido di Jesolo kommen und dort ganz allein(!) standen. Zum Spielbeginn waren dann gerade mal ca. 300 Zuschauer anwesend und es herrschte beinahe Totenstille. Der Vorteil daran war, dass wir 7 Fans aus Berlin das Spiel dadurch zu einem Heimspiel machen konnten. Geholfen hat es aber leider nichts, das Spiel ging trotzdem verloren. Des Weiteren das Spiel in Tours. Ich erinnere mich noch gut, wie mein Reisebegleiter Stefan Thon während der Zugfahrt von Paris nach Tours zu mir sagt: "Wir sind doch bekloppt; machen diese lange Reise, dann bekommen wir heute Abend einˇs auf die Mütze und müssen morgen wieder frustiert den weiten Weg nach Hause antreten". Ich, natürlich als ewiger Optimist, entgegne: "Warte mal ab, wir werden hier für eine Sensation sorgen". Am Abend dann wurden wir mit 16 / 17 / 16 in nur einer Stunde aus der Halle geprügelt. Hinzu kam noch der Ärger mit der Verpflegung im Hotel. Was uns dort unter der gebuchten Vollpension an Essen serviert wurde, war eine absolute Zumutung. Ein kleiner Trost nach diesem sportlichen Desaster war die Tatsache, dass Tours später die Champions League gewann und auch andere Mannschaften die Überlegenheit der Franzosen anerkennen mussten. Abschließend möchte ich mich bei allen anderen SCC-Fans, die ebenfalls Freude daran haben, unserer Mannschaft auswärts Rückendeckung zu geben, bedanken. Allen voran natürlich Günter Herith, mit dem es immer ganz unklompiziert läuft. Günter ist ja schon um einige Jahre länger dabei als ich und es macht Freude, von ihm so einiges aus den früheren Jahren erzählt zu bekommen. Erfreulich aber generell, ist der stetige Zuwachs der SCC-Fans bei Auswärtsspielen. Ich hoffe sehr, dass dieser Trend noch lange anhält bzw. sich noch ausweitet. Es macht selbstverständlich in größeren Gruppen einfach mehr Spaß.
Ich hätte nichts dagegen, wenn bald ein anderer an dieser Stelle von seinen Erlebnissen bei Auswärtsspielen berichten kann, es müssen ja nicht erst 100 werden. |
Hallo SCC-Fans !
Wer möchte unser Team am kommenden Freitag in Leipzig unterstützen? Wir bieten einige Mitfahrgelegenheiten im PKW. Die Abfahrt wird gegen 17:00 Uhr erfolgen, das Spiel beginnt um 20:15 Uhr. Kurz nach Spielende geht es dann zurück.
Meldet Euch unter fanclub@scc-volleyball.de
Bitte nicht Eure Kontaktdaten vergessen, damit wir uns bei Euch melden können. Des weiteren würden wir auch andere Fans bitten sich zu melden, falls ebenfalls Mitfahrgelegenheiten angeboten werden können.
Wir hoffen auf umfangreiche Unterstützung für unsere Jungs. Auf geht´s nach Leipzig!!!! |


| Wie leider öfters, ist auch diesmal mein Bericht etwas verspätet. Jedoch liegt mir an dem Bericht einiges, denn schließlich war das Spiel speziell für mich etwas Besonderes. Zum 100. Mal war ich bei einem Auswärtsspiel unseres Teams dabei. Das es zufällig Unterhaching war, hatte schon einen besonderen Reiz, denn mit diesem Spiel war es das 13. Mal und somit von den 100 Spielen auch der Spitzenreiter auf meiner persönlichen Auswärtsstatistik. Zu dieser Statistik erscheint dann noch ein kleiner separater Artikel von mir.
Ich musste meinem häufigen Mitstrategen auf diesen Reisen, Günter Herith, versprechen, dass ich nicht mehr so oft von unserem (angeblichen) Bierkonsum berichte. Er ist der Meinung, dass der Eindruck entstünde, dass wir nur deswegen auf Reisen gehen. Natürlich stimmt dies ja nicht, aber ich möchte dem Wunsch ganz gerne entsprechen, obwohl mir dieses aus geschildertem Anlass natürlich sehr schwer fällt.
Also beginne ich mal mit einem Fazit: Wir waren ganz brav!!! Zu dritt traten wir früh um 09:00 Uhr ab Tegel den Hinflug an. Außer uns beiden, war diesmal auch unser Geschäftsführer Günter Trotz mit dabei. Pünktliche Landung und Weiterfahrt mit der S-Bahn, ist ja schließlich fas schon alles Routine. In Unterhaching angekommen, empfing uns herrlichstes Wetter. Die am Morgen angezogenen Jacken konnten wir getrost ausziehen. Eine besondere Freude für mich war, dass sich unsere jetzt in Diensten beim TSV Unterhaching stehenden, ehemaligen SCC-Spieler Marco Liefke, Eugen Bakumovski und Patrick Steuerwald die Zeit genommen haben, sich mit uns auf einen kleinen Plausch zu treffen (siehe hierzu die beigefügten Fotos). Sicherlich keine Selbstverständlichkeit vor einem Spiel; vielen Dank Jungs! Es war sehr schön und unterhaltsam, von vergangenen, aber auch von aktuellen Geschehnissen zu sprechen. Eugen konnte ich mit Filmmaterial von unserer Deutschen Meisterschaft 2003 versorgen, und so war dies natürlich ein hauptsächliches Gesprächsthema. Das Ganze fand in einem netten Biergarten statt, was durch das beschriebene Wetter natürlich eine hervorragende Umgebung lieferte.
Nachdem auch unsere Hungergefühle entsprechend bearbeitet waren, ging es den kurzen Weg zur Halle, wo wir " wie immer " nett empfangen wurden. Anlässlich meines Jubiläums erhielt ich von Monika einen Unterhaching-Schal aus der neuen Kollektion geschenkt, der inzwischen meinen Partyraum verschönert. Ich konnte mich mit einem SCC-Schal für den Hallensprecher Stefan revanchieren. Gefreut habe ich mich auch, das Eltern und Bruder Prüsener anwesend waren, mit denen wir selbstverständlich nach wie vor ein sehr herzliches Verhältnis haben, was an diesem Nachmittag auch zum gelungenen Tag beitrug.
Zum Spiel muss ich wahrscheinlich nichts weiter schreiben, außer die Tatsache erwähnen, dass wir ein großartiges Volleyballspiel von beiden Mannschaften gesehen haben. Durchweg ein sehr hohes Niveau, zum Glück mit dem besseren Ende für uns. Mit diesem Sieg hatte die Mannschaft mir natürlich ein tolles Jubiläumsgeschenk bereitet. Der ebenfalls anwesende Kaweh Niroomand hat dann spontan in die Mannschaftskabine eingeladen und eine kurze, aber vehemente Rede gehalten, die auch das zum Inhalt hatte. Auch an dieser Stelle nochmals einen großen Dank an unsere Jungs.
Nach kurzer "Siegesfeier" dann auf den Rückweg zum Flughafen und am Umsteigepunkt in München-Ost schlug dann unsere oben erwähnte "Routine" zu. Ich lese nur als Zielpunkt "Flughafen" und renne die Treppe hoch, weil der Zug unmittelbar abfahren sollte. Meine beiden Günters natürlich im vollen Vertrauen auf meine Kenntnisse, mir hinterher. Erst im Zug merke ich, dass wir statt in die S8, in die S1 eingestiegen sind, die zwar auch zum Flughafen fährt, aber den wesentlich längeren Weg durch die ganze Innenstadt nimmt. Somit zwanzig endlose Minuten mehr Fahrzeit als eigentlich notwendig.
Zu allem Übel meldet sich auf halber Strecke auch noch die Konfirmandenblase von Günter Herith. Also aussteigen, Pipi machen, und zwanzig Minuten auf die nächste Bahn warten. Zum Glück lagen wir gut in der Zeit, so dass die nun insgesamt vierzig Minuten zusätzlicher Wegezeit uns nicht viel ausmachten. Diese gingen aber von unserer "Ausklangzeit" am Flughafen ab. Somit nur noch eine schnelle Kleinigkeit gegessen und ein letztes kleines Bierchen (Sorry Günter) und dann ab nach Berlin. Auch dieses Mal wieder pünktlich (Danke Lufthansa) und dann Abschied mit der Gewissheit, bald wieder auswärts mit dabei zu sein.
Bernd |
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Udo Scheer - ehemaliger Betreuer des SV Bayer Wuppertal |
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